Auf einer Anhöhe am Fuss des Juras, mitten im idyllischen Naherholungsgebiet der Barockstadt Solothurn, liegt Schloss Waldegg. Inspiriert von französischen und italienischen Einflüssen liess der mächtige Solothurner Patrizier Johann Viktor von Besenval den Prachtbau zwischen 1682 und 1686 als Sommerresidenz errichten. Mit dem Schloss, den weit in die Landschaft ausgreifenden Alleen und den prächtigen Gartenanlagen schuf Besenval ein barockes Gesamtkunstwerk. Heute befindet sich die Anlage als öffentlich-rechtliche Stiftung im Besitz des Kantons Solothurn, der es umfassend restaurierte. Seit 1991 ist das Baudenkmal von nationaler Bedeutung als Museum und Begegnungszentrum der Öffentlichkeit zugänglich.
Die Gartenanlagen machen den besonderen Reiz von Schloss Waldegg aus. Auf der spektakulären Südseite des Gebäudes liegt das barocke Gartenparterre. Steinsäulen und Obelisken zeugen vom Machtanspruch des Erbauers; streng symmetrische und buchsgesäumte Gartenbeete mit in Form geschnittenen Eiben vom Willen zur Beherrschung der Natur. In den Rabatten blühen in saisonal unterschiedlichen Farben 54 Sorten Stauden und 25 Sorten Zwiebelpflanzen. Ein achteckiger Springbrunnen im Zentrum des Gartens verschafft in der Sommerhitze willkommene Kühlung. Über eine repräsentative Treppenanlage im Süden des Gartens gelangt man in die rund 600 Meter lange, mit Sommerlinden bepflanzte Allee.
Im Westen liegt das Orangerieparterre, in dem der Duft von blühenden Zitronen-, Orangen und Granatapfelbäumchen einen vom Süden träumen lässt.
Auf der Nordwestseite des Schlosses befindet sich der in der Tradition eines Potager-Gartens angelegte Nutzgarten mit Blumen und Gemüsen. Angepflanzt sind vorwiegend alte ProSpecieRara-Sorten, die schon vor rund 150 Jahren in der Gegend bekannt waren.
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